Yun Hwa Sangha
 

Gelöbnisse

6,528. 24. April 2010.  Lotus Buddhist Monastery
 

Shakyamuni Buddha sagt immer, dass man die fünf Gelöbnisse einhalten soll:

1. Unterlassen Leben zu nehmen.

2. Unterlassen zu lügen.

3. Unterlassen Dinge zu nehmen, die einem nicht gegeben wurden.

4. Unterlassen von sexuellem Fehlverhalten.

5. Unterlassen Drogen zu nehmen, um Unachtsamkeit herbeizuführen.


Wenn man in der Lage ist diese fünf Gelöbnisse einzuhalten, wird man sich immer auf dem korrekten Weg befinden, seine Unreinheiten eliminieren und sich selbst vor Schwierigkeiten retten. Man wird nicht auf dem negativen Karma-Weg gehen.

Obschon man in seinem Leben viele Fehler und Missetaten begangen hat, werden, wenn man gegenwärtig diese fünf Gelöbnisse einhält, die eigenen Fehler und Missetaten verschwinden. Man wird in Zukunft auf dem korrekten Weg bleiben können, während man Wohlstand und Glück sammelt. Leben nach Leben kann man ein äusserst wertschätzendes Leben führen.

Das ist der Grund, weshalb Shakyamuni Buddha uns, nachdem Er erleuchtet wurde, diese korrekte Methode gab die fünf Gelöbnisse einzuhalten. Wenn jeder diese fünf Gelöbnisse einhalten würde, könnte jeder sehr gut leben, ohne sich abzumühen und zu leiden.

Lassen Sie uns die fünf Gelöbnisse genauer anschauen:

1. Unterlassen Leben zu nehmen. Indem man tötet, erschafft man viel negatives Karma, weil alle fühlenden Wesen in Wirklichkeit zu einer Familie gehören. Andere zu töten beutet eigentlich sich selbst zu töten. Zu töten ist das schlimmste negative Karma, das man schaffen kann. Es gibt keine Versprechen, dass man wieder als Mensch oder fühlendes Wesen wiedergeboren werden kann.

2. Unterlassen zu lügen. Man lügt, um sein kleines „Ich-Mein-Mich“ zu schützen und zu seinem eigenen Schutz. Je mehr man lügt, desto weiter weg ist man von der Wahrheit. Wenn man von der Wahrheit weit entfernt ist, verliert man den Schutz und die Sicherheit. Man wird immer unnötige Ängste haben und ein unsicheres Leben führen. Gleichzeitig will niemand einer solchen Person glauben. Das Vertrauen und den Glauben von anderen nicht zu erhalten, ist schlimmer als alleine in der Wüste zu leben. Wenn man einen Fehler begeht, sollte man ehrlich sein und ihn bereuen. Aber die Person, die immer Ausreden benutzt, um ihre Fehler zu vertuschen, fällt in eine der Kategorien des Lügens.

3. Unterlassen Dinge zu nehmen, die einem nicht gegeben wurden. Karmisch gesprochen verliert man eigentlich sich selbst, wenn man stiehlt. Sich selbst zu verlieren, ist sehr schlimm. Man kann kein erfolgreiches Leben führen. Aufgrund dieses Karmas ist es schwierig aus der Armut herauszukommen und man leidet immer.

Wenn das Gegenteil der Fall ist und jemand den Geist des Gebens hat, wird viel Wohlstand zu dieser Person kommen. Sie wird ein äusserst glückliches Leben führen, Leben nach Leben. Das ist der Grund, weshalb von den Sechs Paramitas das Paramita des Gebens, das erste ist.

Wenn man in der Lage ist die fünf Gelöbnisse einzuhalten, während man diese menschliche Form hat, wird man ein wunderbares Leben voller Wohlstand führen.

Ich werde die anderen zwei Gelöbnisse später in einer separaten Lehre erklären.

 

 

6,530. 26. April 2010.  Lotus Buddhist Monastery
 

Bei den fünf Gelöbnissen ist das vierte Gelöbniss das Unterlassen von sexuellem Fehlverhalten – genauer gesagt keinen Ehebruch zu begehen. Dieses Precept gilt vornehmlich für Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Wenn eine Person, während dem sie in einer Beziehung ist, nach anderen Beziehungen Ausschau hält, erschafft diese Person Beziehungs-Karma.

Das ist der Grund, weshalb man, wenn man einen Partner hat und nach einem anderen Partner Ausschau hält, in Wirklichkeit den Glauben und das Vertrauen des Partner verliert, mit dem man zusammen ist. Die Liebe verschwindet dann und letztendlich beschuldigen sich beide Personen gegenseitig und hassen sich sogar. Sie können sogar Feinde werden. Sie schaffen Beziehungs-Karma, das letztendlich zu Beziehungs-“Sal“ wird.

Wenn man Beziehungs-“Sal“ erschaffen hat, ist es schwierig einen Partner zu finden, der einem vertrauen, einen lieben und sich um einen kümmern kann. Gleichzeitig kann man, wenn man Kinder hat, diese Art von Leiden an seine Kinder weitergeben.

Wenn man zu viel Verlangen nach Sex hat und Ehebruch begeht, verliert man in Wirklichkeit seine korrekte Würde als Mensch. Man verliert sich selbst und man führt Leben nach Leben ein schwieriges Leben.

Manchmal hat man Beziehungs-Karma, aufgrund seiner vielen früheren Leben, weshalb man in diesem Leben einen unangenehmen Partner trifft, mit dem man sich befassen muss. Man führt oft ein Leben voller Leiden. Wenn man sich mit seinem Partner in einer solchen Situation befindet, sollten beide Personen danach streben einander kein Leid zuzufügen und versuchen dieses Beziehungs-Karma korrekt zu lösen.

Aber wenn das Paar nicht in der Lage ist es zu lösen, ganz gleich wie sehr sie es versuchen, dann ist es weiser eine Pause in dieser Verbindungs-Beziehung zu nehmen, anstatt durch mehr Schwierigkeiten zu gehen. Während das Paar Abstand von einander nimmt, sollten sie in sich selbst schauen, um zu sehen, was ihre Fehler waren. Wenn sie finden, was sie falsch gemacht haben und in der Lage sind diese Punkte zu lösen, können sie es nochmals versuchen. Dies ist die beste Methode.

Aber obschon das Paar diese Methode versucht, wenn sie nicht in der Lage sind ihre Probleme zu lösen, und wenn diese Verbindungs-Beziehung einander weiterhin nur verletzen und schädigen wird, mag es für das gegenseitige Glück weiser sein diese Verbindungs-Beziehung zu beenden. Dies zu tun, wird dem Paar helfen zu verhindern mehr Beziehungs-Karma zu erschaffen. Ich würde sagen, dass dies eine weise Methode ist. Was meinen Sie?

P.S. Der letzte Abschnitt ist keine Option für Eternal-Couples.

 

 

6,531. 27. April 2010.  Lotus Buddhist Monastery
 

Ob man am Leben ist oder auch nach dem Tod, wenn man nicht klar ist, wird man zu einem Sklave seiner selbst. Man hat Schwierigkeiten den Sechs Wegen des Samsara und der Unwissenheit zu entfliehen. Letztendlich verliert man sich selbst und wird ein Leben voller Leiden führen. Das ist der Grund, weshalb Shakyamuni Buddha sagt, dass wir klar sein müssen und uns selbst nicht verlieren sollen, so dass wir äusserst glückliche und wertschätzende Leben führen können.

Wir alle können dies tun. Das ist der Grund, weshalb uns Shakyamuni Buddha 84'000 Lehren und die Gelöbnisse gab. Bei den fünf Gelöbnissen ist das fünfte Gelöbnis das Unterlassen Drogen zu nehmen, um Unachtsamkeit herbeizuführen. Der Grund dafür ist, dass solange man dieses Gelübde einhält, man sich selbst nicht verlieren wird. Man wird immer klar sein, so dass man keine unwissenden Handlungen ausführen wird und nichts bereuen muss; dadurch wird man kein negatives Karma ansammeln. Gleichzeitig wird man ein korrekter Mensch werden, der seine korrekte Aufgabe und Funktion ausführt, wie es ein Mensch tun sollte. Man kann dann ein äusserst fröhliches und wertschätzendes Leben haben, Leben nach Leben.

Wenn man zum Beispiel Alkohol für seine Gesundheit oder als eine bestimmte Medizin für seinen Körper massvoll einnimmt, wird man sich selbst nicht verlieren und die Gelöbnisse nicht brechen.

Aber wenn man zu viel Alkohol trinkt und eine unwissende Rede und Handlung macht, die andere stört und einem selbst Leiden bringt, bedeutet dies das Gelöbnis zu brechen. Das ist der Grund, weshalb Shakyamuni Buddha dieses letzte Gelöbnis aufgestellt hat, so dass wir nicht vom korrekten Weg abkommen.

Normalerweise, wenn man zu viel Alkohol trinkt, verliert man die kostbare Zeit des „Moment zu Moment“. In diesem Moment, wenn man einen Fehler macht, wird dieser Fehler eine lange Zeit bestehen bleiben; manchmal kann er sogar bis in das nächste Leben fortwähren. Man kann sich selbst ruinieren.

Shakyamuni Buddha sagt, dass die Person, die die Gelöbnisse einhält, nie auf den falschen und bösen Weg geraten wird.

Was ich Sie lehre ist nicht neu. Sie haben davon entweder in diesem oder in einem vergangenen Leben gehört. Diese tägliche Lehre soll uns einfach daran erinnern, damit wir klar sein können und in diesem und jedem zukünftigen Leben korrekt leben können. Dieser Lehre zu glauben, ist ganz alleine die Entscheidung desjenigen, der sie liest. Darüber hinaus das eigene Konzept auf diese Lehre anzuwenden, ist die Wahl des Lesers oder der Leserin. © Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, 2007

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