Yun Hwa Sangha
 

Glossar

 

100-Tages (Solo-) Retreat. Es gibt zwei Arten: manche 100-Tages-Solo-Retreats werden von einem Meister geleitet, bei der anderen Art zieht man sich für 100 Tage in Abgeschiedenheit zurück. Der Solo-Retreat unter Anleitung von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim beginnt traditionell am 15. Oktober (nach dem Mondkalender) und endet am ersten Vollmond nach dem Chinesischen Neujahr.

Das Absolute, die Wahrheit. Buddha/Dharma Körper. Dharma-Körper bedeutet die Essenz von Buddhaschaft, die höchste Wahrheit oder das höchste Gesetz und die wahre Natur von Buddhas Leben.

Acht Befreiungen. Befreiung von: (1) der Lust an Dingen, (2) äußeren Dingen, (3) Illusionen, (4) der Begrenztheit des Raumes, (5) der Begrenztheit des Bewusstseins, (6) der Ansicht von Wesenhaftigkeit, (7) Einschränkungen der Gedanken, und (8) mentaler Aktivität.

Acht Leiden. (1) Geburt, (2) Alters, (3) Krankheit, (4) Tod, (5) Leiden, von Geliebten getrennt zu sein, (6) Leiden, mit jenen zusammen zu sein, die man verachtet, (7) Leiden, nicht zu bekommen, was man möchte, und (8) Leiden der Unausgeglichenheit der Fünf Skandhas.

Achtfacher Pfad. Ein alter buddhistischer Ausdruck von acht Elementen auf dem Weg zur Befreiung: richtiges Sehen, richtiges Denken, richtiges Sprechen, richtige Handlung, richtige Lebensweise, richtiges Bemühen, richtiges Besinnen, und richtige Konzentration. (“Richtig” bedeutet hier förderlich für die Befreiung).

Das Achte Bewusstsein. Das Speicher-Geist-Bewusstsein, in dem das gute und das schlechte Karma, das wir erschaffen, gespeichert werden. Weil es das Lagerhaus des Karmas ist, bestimmt dieses Bewusstsein zum Teil die Art des Lebens, das wir haben.

Anuttara Samyak Sambodhi. Höchste, einzigartige und unübertroffene Erleuchtung.

Avalokiteshvara. Wörtlich: “Er/Sie, der/die die Klänge der Welt wahrnimmt.” Der/Die Bodhisattva des Mitgefühls.

Bedingungen. Ursache (koreanisch: Yin) und Bedingungen (koreanisch: Yeun) sind eng miteinander verbunden. Wenn das Yin nicht korrekt ist, wird es das Yeun auch nicht sein. In Beziehungen zu anderen ist das Yin man selbst, andere antworten mit Yeun. Um ein korrektes Yin dazustellen (und ein positives Yeun zu empfangen), muss man das eigene Yeun auslöschen und andere bedingungslos lieben.

Bodhisattva. "Bodhi" bedeutet vollendete Weisheit und “Sattva” meint ein Wesen, dessen Handlungen Einheit oder Harmonie fördern. Ein Bodhisattva ist auf bestem Wege zur Buddhaschaft, gelobt aber auch, zu helfen, alle anderen zur Erkenntnis der Wahrheit zu bringen.

Bodhibaum. Der Baum in Buddhagaya, unter dem Buddha Shakyamuni Erleuchtung erlangte. Der Ausdruck wird manchmal gebraucht, um vollendete Weisheit und Erwachen zu symbolisieren.

Bong-Zustand. Unklar, nicht fähig, klar zu denken, vergesslich. Ein Geisteszustand, der durch Verblendungen, Illusionen, Halluzinationen und Vorstellungen verursacht wird. „Einen Aussetzer haben.“

Buddha. “Ein Buddha” bedeutet ein vollendetes, erleuchtetes Wesen. “Buddha” meint “der Erleuchtete”. “Der Buddha” bezieht sich gewöhnlich auf Prinz Siddhartha, der zu Buddha Shakyamuni wurde, vor rund 2600 Jahren in Indien lebte und den Dharma als erster weitergab. Dae Poep Sa Nim verwendet “Buddha” ohne Artikel in der Bedeutung von “Die Wahrheit, das Absolute”.

Buddhaschaft. Die Erlangung und der Zustand, ein Buddha zu sein.

Buddha-Geist. Die Gewahrsamkeit eines Buddhas haben.

Dae Ja, Dae Bi. Koreanisch für Große Liebe und Großes Mitgefühl.

Dharma. Die Wahrheit, die Lehren, das Absolute. Gesetz des Universums.

Dharma-Körper. Im Mahayana Buddhismus wird gelehrt, dass der Buddha drei Körper hat: Dharmakaya (der Körper des Absoluten, der Wahrheit); Samboghakaya (der Glückseligkeits-Körper, der Körper der Bodhisattva-Handlung); und Nirmanakaya (der physische Körper eines Buddha).

Diamant Sutra. Ein wichtiges Sutra im Buddhismus, das Leerheit symbolisiert.

Do ban. Koreanisch für: ein guter Praxis-Freund.

Drei Juwelen. Buddha, Dharma und Sangha.

Drei Gifte. Begierde (und Gier), Zorn und Unwissenheit.

Erleuchtung. Zustand des spirituellen Erwachens, der vollendeten Weisheit.

Fünf Begierden. Begierde nach Essen, Schlaf, Sex, Ruhm und Geld.

Fünf Skandhas. Form, Empfindung, Wahrnehmung, mentale Formung (Wille), Bewusstsein.

Großes Fahrzeug. Die Mahayana-Lehren. Das Sanskritwort Mahayana bedeutet großes Fahrzeug. Großes Fahrzeug weist auf eine Lehre hin, die in der Lage ist, viele Menschen zur Erleuchtung zu führen.

Hapchang. Das koreanische Wort für die Geste, bei der die Hände zusammengeführt werden, Handfläche an Handfläche, wodurch die Minus-Energie (links) und Plus-Energie (rechts) zusammengebracht werden. Ein Zeichen von Respekt und Dankbarkeit.

Hinayana Buddhismus. Einer von zwei Hauptsträngen des Buddhismus, der andere ist Mahayana. Zu ihm werden die konservativeren Schulen des frühen Buddhismus gezählt. Die Tradition starb in Indien aus, überlebte aber in Sri Lanka (Ceylon) als Theravada Schule und kam von dort in andere Regionen Südostasiens.

Hungrige Geister. Weil sie während ihres Lebens viel schweres Karma geschaffen haben, können jene im körperlosen Zustand nach dem Tod nicht in Frieden ruhen und sind daher sozusagen hungrig nach Ruhe.

Ich-mein-mich. Der Glaube an das eigene Ego und das dementsprechende Handeln. Selbstbezogenheit und die Voreingenommenheit von sich selbst.

Ja Up Ja Duk. Koreanischer Ausdruck, der bedeutet: was du tust, ist was du bekommst. (Man erhält die Resultate seiner eigenen Handlungen/Ursachen und Auswirkungen).

Kalpa. Eine extrem lange Zeitperiode. Die traditionelle Definition eines Kalpa ist: eine Göttin, die ein Kleid aus feinstem und dünnstem Stoff trägt, erscheint alle drei Jahre am Gipfel eines 40 Meilen hohen Berges. Mit ihrem langen Ärmel streicht sie in einer Vor-und Rückwärtsbewegung über die Bergesoberfläche - wie ein zartes Flüstern. Dann verschwindet sie wieder. Ein Kalpa ist die Anzahl der Jahre, die diese Göttin braucht, um den Berg mit den Bewegungen ihres Kleides vollständig abzutragen.

Karma. Wörtlich: “Handlung”, bezieht sich auf Ursache und Wirkung. Der fortgesetzte Prozess von Aktion und Reaktion, durch den alle Dinge und Phänomene entstehen.

Karma-Ich: Das Selbst, das entsprechend des individuellen Karmas entsteht, denkt und handelt – im Unterschied zum Wahren Ich oder Großen Ich. Das kleine Ich.

Kwan Se Um Bo Sal. Avalokiteshvara. Bodhisattva, der/die die Klänge der Welt wahrnimmt, Bodhisattva der Liebe und des Mitgefühls. (auf chinesisch Guanyin).

Lotus Sutra. Das wichtigste Sutra im Buddhismus, das die wahre Leere symbolisiert und den exquisiten Dharma zeigt.

Mahayana Buddhismus. Buddhismus des Großen Fahrzeugs. Sanskrit “maha” bedeutet “groß” und “yana” Fahrzeug. Einer der beiden Hauptrichtungen Buddhistischer Lehre, Mahayana und Hinayana. Mahayana betont altruistische Praxis – die Bodhisattva-Praxis genannt wird – als ein Mittel, Erleuchtung zu erlangen und anderen zu helfen, auch Erleuchtung zu erlangen.

Mantra. Spirituelle Worte oder Sätze, die von einem Meister gegeben werden, durch sie wird Energie gesendet.

Mittlerer Weg. Der Weg, der polare Extreme transzendiert. Der Mittlere Weg deutet auch auf die wahre Natur aller Dinge hin, die nicht durch die Absoluten von Existenz und Nicht-Existenz definiert werden kann. Er transzendiert die Extreme der Polarität und gegensätzlichen Sichtweisen – in anderen Worten: jede Dualität.

Nicht-Zen-Stock-Zen-Stock. Der Geist eines Schülers wird von einem Meister so gewissermaßen geschlagen – durch eine Geist-zu-Geist Übertragung einer Lehre oder einer Lektion.

Nirvana. Bedeutet das Aufhören von Wiedergeburt (siehe Samsara) und den Eintritt in Glückseligkeit; der höchste, himmelsgleiche Bereich. Wahres Nirvana kann aber hier in dieser gegenwärtigen Welt während man lebt erlangt werden.

Praxis. Das Anwenden und Integrieren der Meditationsmethoden in das tägliche Leben. Den Dharma hochhalten und ihn leben. Der Weg nach der Wahrheit zu suchen und sie zu finden.

Saha Welt. “Diese Welt”, die Welt der Begierde und der Formen. Auf Sanskrit bedeutet “Saha” “Ausdauer”. 

Samadhi. Wörtlich: “Konzentration”. Eine tiefgründige Meditationspraxis, oft eine persönliche Praxis, die einem Schüler von seinem Meister gegeben wird.

Samsara. Der Bereich von Geburt und Tod und das Herumgehen im Whirlpool des eigenen Karmas.

Sangha. Die Gemeinschaft/Familie der Praktizierenden.

Schätzepalast der vollkommenen Stille und Auslöschung. Die absolute Buddhawelt, die unmittelbar hier in uns ist.

Sechs Paramitas. “Paramita” bedeutet “Vollkommenheit”. Sechs Praktiken, die essentiell für die Erlangung von Buddhaschaft sind: Almosengeben – was beinhaltet: materielle Almosen, Almosen des Gesetzes und Almosen der Furchtlosigkeit; die Gelöbnisse einhalten; Geduld oder Ausdauer bei Widerstand und Not; Eifer oder Fleiß bei der Praxis; Meditation; und Weisheit.

Sechs Sinne. Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und der Geist-Sinn.

Sozialer Buddhismus. Der Dharma, der die Weisheit fürs tägliche Leben lehrt, mit der man die korrekten Funktionen und Aufgaben als Mensch erfüllt, während man gleichzeitig Erleuchtung erlangt. Man kann so sein tägliches Leben leben und ist gleichzeitig in der Lage , sich selbst zu sehen und die höchsten Stufen der Verwirklichung zu erlangen. Sein Ursprung führt direkt zu Buddha Shakyamuni zurück. Dae Poep Sa Nim ist eine der wenigen Meister, die ihn seither lehren.

Sok Ga Mo Ni Buddha. Schreibweise für Shakyamuni Buddha.

Speicher-Geist-Bewusstsein. Siehe Achtes Bewusstsein.

Sutra. Eine niedergeschriebene Version von Buddha Shakyamunis Lehre oder der eines anderen Buddhas. Es heißt, Buddha Shakyamuni hat 84.000 Sutras gelehrt.

Tag als Buddha sein zu Hause verließ. Ein besonderer Tag in Korea, in Andenken an den Tag, als Buddha sein zu Hause verließ, um nach der Erkenntnis zu suchen. (Traditionelle Buddhistische Feier im Andenken an dem Tag, als Prinz Siddhartha sein zu Hause verließ, um nach Erkenntnis zu suchen).

Tägliche Sutras. Lehren, die von Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim seit dem 17. Juli 1992 täglich geschrieben und herausgegeben werden.

Übernatürliche Durchdringungskraft. Transzendente Kraft. Ein Attribut eines voll erwachten Wesens.

Unveränderlicher Dharma-Körper. Buddha (das Absolute, die Wahrheit), woraus Form erschaffen wird.

Verbindungs-Beziehung. Die Beziehungen und Verbindungen, die man zu anderen herstellt.

Vier Edle Wahrheiten. Leiden, die Ursache des Leidens, das Ende des Leidens und Erleuchtung.

Vierundachtzigtausend Verblendungen. Ein Ausdruck der im Buddhismus verwendet wird, um die riesige Anzahl an Verblendungen zu betonen, die in jedem Moment durch einen verblendeten Geist gehen. Buddha Shakyamuni beschrieb einhundertacht grundlegende Zustände der Verblendung, die sich zu vierundachtzigtausend Verblendungen verzweigen.

Wahrer Formkörper. Der physische Körper jemandes, der den Buddhageist realisiert hat.

Zehntausend Dharmas. Alles Existente und alles Wissen in allen Bereichen des Lebens.

Zen. Eine Schule des Mahayana Buddhismus, die im 6. Jahrhundert in China als Chán entstand. Von China breitete sich Zen südwärts nach Vietnam, Korea und ostwärts nach Japan aus. Bodhidharma war der Gründer und erste Patriarch des Zen. Der Hauptfokus des Zen ist, die eigene wahre Selbstnatur zu finden, das Diamant-Sutra ist das Hauptsutra im Zen.

 

 

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